Seit meinem Wechsel auf TrueNAS habe ich die Möglichkeit docker Container direkt auszu­führen. Der Bequemlichkeit wegen habe ich mich für Portainer als WebUI entschieden. Auch wenn ich kaum Stacks nutze, so reicht es mir sehr gut aus, um den Großteil meines Home-Labs zu betreiben. Ab und zu stoße ich aber an Grenzen der UI und damit der Nutzbarkeit der Lösung für mich.

Warum tmpfs

Die Probleme haben vermutlich viele Nutzer nicht, da sie kein tmpfs einsetzen, wenn sie Container deployen. Bei mir ist das anders, ich versuche die Schreibaktivitäten auf die Platten, SSDs und NVMEs so gering wie irgendwie möglich zu halten.

Aus diesem Grund speichere ich meine Frigate Clips und Cache Dateien meist in einem temporären Dateisystem (temporary filesystem, tmpfs). Da Portainer nur Volumes und Bind Mounts in der UI unterstützt, muss hier das docker Kommandlineinterface aushelfen.

Anlegen des Volumes

Mit dem folgenden Befehl legt ihr ein Volume an, welches ein tmpfs ist:

1# Setzen der notwendigen Daten
2export user=1000
3export size=1G
4export name="frigate_tmpfs"
5
6# anlegen des Volumes
7docker volume create --driver local --opt type=tmpfs \
8    --opt device=tmpfs --opt o=size=${size},uid=${user} \
9    ${name}

Die Verwendung in Portainer ist dann einfach durch die Auswahl des Volumes erledigt. Durch eine geschickte Nutzung ermöglicht ihr es den Festplatten einen spin-down durchzuführen und gönnt den SSDs einige Monate oder Jahre mehr Lebenszeit.
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